Prof. Dr. Stefan Matuschek

Stefan Matuschek, Univ.-Prof. Dr.
Stefan Matuschek
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Lebenslauf Inhalt einblenden

30.12.1962 - geboren in Münster

1982-1988 - Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie in Münster und Frankreich

1990 - Promotion mit der Arbeit "Über das Staunen. Eine ideengeschichtliche Analyse"

1996 - Habilitation an der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster, Habilitationsschrift: "Literarische Spieltheorie. Von Petrarca bis zu den Brüdern Schlegel", venia legendi für Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft

seit 1996 - Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität

seit SS 2004 - Inhaber des Lehrstuhls für "Neuere deutsche Literatur, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft"

2004-2006 - Prorektor für Studium und Lehre

seit 2005 - Mitglied im Vorstand der Studienstiftung des deutschen Volkes

seit 2006 - Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Klassik Stiftung Weimar

Mai 2011-Dez. 2014 - Direktor des Forschungszentrums "Laboratorium Aufklärung"

seit Dezember 2011 - Vizepräsident der Studienstiftung des deutschen Volkes

seit 1.4.2014 - Dekan der Philosophischen Fakultät

seit 1.10.2015 - Sprecher des DFG-Graduiertenkollgs "Modell Romantik"

seit Juni 2019 - Präsident der Goethe Gesellschaft Weimar

Publikationen Inhalt einblenden

Forschungsschwerpunkte

  • Literaturtheorie, Beziehungen der deutschen, französischen und italienischen Literatur, Literatur und Philosophie, Literatur und Mythologie, Literatur und Rhetorik, Frühromantik

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Mythologisieren: Der doppelte Bezug zum Mythos als produktives Muster.
  • Klassik, Popularität, Krise
  • Modell Romantik

I. Monographien

  • [zusammen mit Christoph Jamme] Handbuch der Mythologie. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2014.
  • Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen. Kommentar von Stefan Matuschek. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Studienbibliothek 2009.
  • Literarische Spieltheorie. Von Petrarca bis zu den Brüdern Schlegel. Heidelberg: Winter 1998.
  • Über das Staunen. Eine ideengeschichtliche Analyse. Tübingen: Niemeyer 1991.

II. Herausgeberschaften

  • [zusammen mit Sandra Kerschbaumer] Romantik erkennen - Modelle finden. Paderborn: Schöningh 2019.
  • (zusammen mit Daniel Fulda und Sandra Kerschbaumer) Aufklärung und Romantik. Epochenschnittstellen. Paderborn: Fink 2015.
  • [zusammen mit Christoph Jamme] Die mythologische Differenz. Studien zur Mythos-Theorie. Heidelberg: Winter-Verlag 2009.
  • [zusammen mit Dieter Burdorf] Provinz und Metropole. Zum Verhältnis von Regionalismus und Urbanität in der Literatur. Heidelberg: Winter 2008.
  • Mythos Iphigenie. Texte von Aischylos bis Volker Braun. Stuttgart, Leipzig: Reclam 2006.
  • Organisation der Kritik. Die Allgemeine Literatur-Zeitung in Jena 1785-1803. Heidelberg: Winter 2004.
  • Wo das philosophische Gespräch ganz in Dichtung übergeht. Platons Symposion und seine Wirkung in der Renaissance, Romantik und Moderne. Heidelberg: Winter 2002.
  • [zusammen mit Gerhard R. Kaiser] Begründungen und Funktionen des Kanons. Beiträge aus der Literatur- und Kunstwissenschaft, Theologie und Philosophie. Heidelberg: Winter 2001.
  • [zusammen mit Thomas Althaus] Interpretationen zur Neueren deutschen Literaturgeschichte. Münster, Hamburg 1994.

III. Aufsätze

2019

  • Weltliteratur und die Dialektik der Weltanschauungen, in: Dieter Lamping, Galin Tihanov (Hg.), Vergleichende Weltliteraturen/ Comparative World Literatures. DFG-Symposion 2018, Berlin 2019, S. 433-449.
  • Elf Thesen zum Literaturunterricht, in: Didaktik Deutsch 47, 2019, S. 23-27. [zusammen mit Juliane Köster]
  • Mythologie der Unvernunft. Thomas Manns "Doktor Faustus" als mythenkritischer Roman, in: Cahiers d'études germaniques 76 (Émigration et mythe. L'héritage culturel de l'espace germanique dans l'exil à l'époque du national-socialisme. Études réunies par A. Chartier-Bunzel, M. Coustillac et Yves Bizeul), 2019, S. 163-173.
  • Von nicht zeitlich, doch sachlich begrenztem Wert. Plädoyer für einen partikularistischen Klassiker-Begriff, in: Paula Wojcik et al. (hg.), Klassik als kulturelle Praxis. Funktional, intermedial, transkulturell, Berlin, Boston 2019, S. 27-37.
  • Intermedialität und Transkulturalität oder: Klassiker populär (eine Einführung), in: Paula Wojcik et al. (Hg.), Klassik als kulturelle Praxis. Funktional, intermedial, transkulturell, Berlin, Boston 2019, S. 3-25. [zusammen mit Paula Wojcik, Sophie Picard, Monika Wolting]
  • Romantik als Phänomen - Romantik als Modell, in: Matuschek/ Kerschbaumer (Hg.), Romantik erkennen - Modelle finden, Paderborn 2019, S. 107-129.
  • [zusammen mit Sandra Kerschbaumer] Romantik erkennen - Modelle finden. Zur Einführung, in: Matuschek/ Kerschbaumer (Hg.), Romantik erkennen - Modelle finden, Paderborn 2019, S. 1-13.

2018

  • Antirevolutionäre Sozialverhaltenstherapie. Goethe, Schiller und Knigge über den politischen Wert der Höflichkeit, in: Walter Pauly, Klaus Ries (Hg.), Politisch-soziale Ordnungsvorstellungen in der Deutschen Klassik, Baden Baden 2018, S. 155-174 (Staatsverständnisse Bd. 119)
  • Goethes Manzoni: Wunschbild eines Romantikers, in: Goethe-Jahrbuch, 134. Bd. 2017, S. 111-124.

2017

  • Muße und Spiel. Schillers Wende von der freien zur befreienden Kunst, in: Muße und Gesellschaft, hg. von Gregor Dobler und Peter Philipp Riedl, Tübingen, S. 229-241.
  • Die Ränder der Erkenntnis und die Intuition des Ganzen. Zur Romantisierung des philosophischen Staunens bei Goethe und Coleridge,in: Staunen als Grenzphänomen, hg. von Nicola Gess et al., Paderborn 2017, S. 19-32.
  • Romantiker, die keine sind - und umgekehrt. Die Pluralität der europäischen Romantiken, in: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 2017, S. 127-146.

2016

  • Mythologisieren als modernes Darstellungsverfahren. Novalis: "Die Christenheit oder Europa", in: Mythos No. 4. Philologische Mythosforschung, hg. von Peter Tepe und Tanja Semlow, Würzburg 2016, S. 114-130.
  • Perspektivische Amerikanisierung. Thomas Mann, Peter Viereck und die deutsche Romantik, in: Im Schatten des Lindenbaums. Thomas Mann und die Romantik, hg. von Jens Ewen, Tim Lörke, Regine Zeller, Würzburg 2016, S. 197-217.
  • Pathostransfer. Wagners Beitrag zum Faust-Mythos, in: Stephanie Wodianka, Juliane Ebert (Hg.), Inflation der Mythen? Zur Vernetzung und Stabilität eines modernen Phänomens, Bielefeld 2016, S. 195-218.

2015

  • Welche Krise? Allgemeine, spezifische und Verständigungs-Probleme der Literaturwissenschaft. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 89. 2015. S. 494-504.
  • Dante als deutscher KLassiker? In: Dante, ein offenes Buch. Hg. von Edoardo Costadura und Karl Philipp Ellerbrock. Berlin, München: Deutscher Kunstverlag 2015. S. 29-45.
  • (zusammen mit Sandra Kerschbaumer) Romantik als Modell. In: Daniel Fulda, Sandra Kerschbaumer, Stefan Matuschek (Hg.): Aufklärung und Romantik. Epochenschnittstellen, Paderborn 2015, S. 141-155.
  • Mythos und Medien. Zum Verhältnis von Mythosverständnis und Darstellungsformen bei Goethe und Richard Wagner. In: Stefan Keppler-Tasaki, Wolf Gerhard Schmidt (Hg.): Zwischen Gattungsdisziplin und Gesamtkunstwerk. Literarische Intermedialität 1815-1848, Berlin, München, Boston 2015, S. 492-504.

2014

  • Es war einmal - Das Märchen als gegenwartsorientierte, dynamische Gattung. In: Fabula 55. 2014. S. 13-25.
  • [zusammen mit Helmut Hühn] Das aufgeklärte Märchen: Eine europäische Erfolgsgattung von Mme d'Aulnoy und Perrault bis zu den Brüdern Grimm. In: Fabula 55. 2014. S. 1-12.

2013

  • Romanticism as literary Idealism, or: a 200-year-old way of talking about literature. In: The Impact of Idealism. The Legacy of Post-Kantian German Thought, Vol. III: Aesthetics and Literature. Edited by Nicholas Boyle et al., Cambridge University Press 2013, S.69-91.
  • Mythologisieren. Der doppelte Bezug zum Mythos als literarisches Darstellungsmuster. In: Bent Gebert, Uwe Mayer (Hg): Zwischen Präsenz und Repräsentation. Formen und Fuktionen des Mythos in theoretischen und literarischen Diskursen. Berlin, Boston 2013; S. 172-185
  • Klassisch ist, was den eigenen Denkmalsturz überlebt. Zu Schillers "Ästhetischer Erziehung", in Kerstin Andermann, Andreas Jürgens (Hg.): Mythos - Geist - Kultur. Festschrift zum 60. Geburtstag von Christoph Jamme. München 2013, S. 299-313.
  • Faust und Siegfried. Mythosverständnis und Darstellungsformen bei Goethe und Richard Wagner, in: Goethe-Jahrbuch 129 (2012), 2013, S. 139-151

2012

  • Lebenswelt als literaturtheoretischer Begriff. Im Anschluss an Hans Blumenbergs "Theorie der Lebenswelt". In: Literatur und Lebenswelt. Hg. von Alexander Löck und Dirk Oschmann. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2012. S. 57-72.
  • Literarischer Idealismus Oder: Eine mittlerweile 200-jährige Gewohnheit, über Literatur zu sprechen, in: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 86, 2012, S. 396-418
  • Was heißt "Mythologisieren"? Oder: Warum und wie sich die romantische Neue Mythologie der Aufklärung verdankt, in Romantik und Revolution. Zum Reformpotential einer unpolitischen Bewegung, hg. von Klaus Ries, Heidelberg 2012, S. 71-82

2011

  • Dichtender Nationalgeist. Vom Spiel zum Ernst literarischer Anonymität, in: Stephan Pabst (Hg.), Anonymität und Autorschaft. Zur Literatur- und Rechtsgeschichte der Namenlosigkeit, Berlin, Boston 2011, S. 235-247.
  • Zerreißprobe. Zur gegenwärtigen Hochschulreform, in: Einsamkeit und Freiheit. Zum Bildungsauftrag der Universität im 21. Jahrhundert, hg. von Christoph Jamme und Asta von Schröder, München 2011, S. 125-138.

2010

  • Der Dichter der Europahymne. Schiller ohne Worte, in: Schiller und Europa, hg. von Silke Henke und Nikolas Immer, Weimar 2010, S. 15-27.
  • Literatur und Lebenswelt. Zum Verhältnis von wissenschaftlichem und nichtwissenschaftlichem Literaturverständnis. In Alexander Löck, Jan Urbich (Hg.): Der Begriff der Literatur. Transdisziplinäre Perspektiven Berlin, New York 2010. S. 289-308.
  • Der spekulative Homer der Romantik: der Dichter als Welt- und Volksgeist. In: Hermann Korte, Heinz Ludwig Anrnold (Hg.): Homer und die deutsche Literatur. Sonderband Text und Kritik. München 2010. S. 168-182.
  • Aufklärung, Klassik, Romantik. Drei gleichzeitige Intentionen in der deutschen Literatur um 1800. In: Olaf Breidbach, Hartmut Rosa (Hg.): Laboratorium Aufklärung. München 2010. S. 51-68.
  • Mythologisieren als Kulturmuster der Aufklärung. In: Daniel Fulda (Hg.): Kulturmuster der Aufklärung. Halle 2010. S. 34-52.
  • Fabelhaft und wunderbar in Aufklärungsdiskursen. Zur Genese des modernen Mythosbegriffs. In: Rainer Godel, Hans Adler (Hg.): Formen des Nichtwissens der Aufklärung. München 2010. S. 111-120.
  • Was heißt: "Literatur lesen lernen?", Text online: http://www.didaktikdeutsch.de/veranstaltungen/Tagungsdoku%20Bad%20Berka/Bad%20Berka%20Matuschek.pdf

2009

  • [zusammen mit Daniel Fulda] Literarische Formen in anderen Diskursformationen: Philosophie und Geschichtsschreibung. In: Simone Winko, Fotis Jannidis, Gerhard Lauer (Hg.): Grenzen der Literatur. Berlin, New York 2009. S. 188-219 (= Revisionen.Grundbegriffe der Literatur 2).


2008

  • Gegen das Schwachsinnigwerden der Alltagssprache. Zur lebensweltlichen Erkenntnisfunktion der Literatur. Vortrag auf dem VII. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik: Ästhetik und Alltagserfahrung. 2008. Text online: http://dgae.de/downloads/Stefan_Matuschek.pdf
  • Museum als Transferprojekt. Zum Wissenschafts- und Publikumsinteresse an Goethe. In: Die Pforte. Veröffentlichungen des Freundeskreises Goethe-Nationalmuseum. Heft 9. Weimar 2008. S. 15-28.
  • Assoziativ, konsekutiv, parasitär. Formen und Funktionen der Intertextualität bei Durs Grünbein. In: Jan Röhnert et al. (Hg.): Authentizität und Polyphonie. Beiträge zur deutschen und polnischen Lyrik seit 1945. Heidelberg 2008. S. 237-244.
  • Wie berlinerisch ist das Athenaeum? Zum Ort der Frühromantik. In: Dieter Burdorf, Stefan Matuschek (Hg.): Provinz und Metropole. Zum Verhältnis von Regionalismus und Urbanität in der Literatur. Heidelberg 2008. S. 103-127.

2007

  • Winckelmann und die Anfänge der Literaturgeschichtsschreibung bei Herder und Friedrich Schlegel. In: Johann Joachim Winckelmann. Seine Wirkung in Weimar und Jena, Stendal 2007. S. 99-110 (=Schriften der Winckelmann-Gesellschaft XXVII).

2006

  • Iphigenie. Das Opfer. Nachwort zur Auswahl und Erläuterung der einzelnen Texte. In: Stefan Matuschek (Hg.): Mythos Iphigenie. Stuttgart 2006. S. 156-184.
  • Skepsis als Ende der Kunst. Zu Hegels Theorie der modernen Poesie. In: Brady Bowman, Klaus Vieweg (Hg.): Die freie Seite der Philosophie. Skeptizismus in Hegelscher Perspektive. Würzburg 2006. S. 138-147 (= Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Bd. 10).

2005

  • Das Ende der Nationalfigur. Schiller-Feiern der fünfziger Jahre in Ost und West. In: Klaus Manger, Gottfried Willems (Hg.): Schiller im Gespräch der Wissenschaften. Heidelberg 2005. S. 9-36. Auch in: Weimarer Beiträge 2/2005. S. 165-187.

2004

  • Epochenschwelle und prozessuale Verknüpfung. Zur Position der Allgemeinen Literatur-Zeitung zwischen Aufklärung und Frühromantik. In: Stefan Matuschek (Hg.): Organisation der Kritik. Die Allgemeine Literatur-Zeitung in Jena 1785-1803. Heidelberg 2004. S. 7-21.
  • Mythos-Begriff und vergleichende Literaturanalyse. In: Monika Schmitz-Emans, Uwe Lindemann (Hg.): Komparatistik als Arbeit am Mythos. Heidelberg 2004. S. 95-107.
  • Moralist und Flaneur oder: Hätte Baudelaire Grünbein für Barbier gehalten? Zu Durs Grünbein, Nach den Satiren. In: Germanisch-romanische Monatsschrift NF 54. 2004 (Heft 1). S. 109-116.

2003

  • Weltgedicht und Weltliteratur. Über Goethe, Dante und literarische Statusfragen. In: Klaus Manger (Hg.): Goethe und die Weltkultur. Heidelberg 2003. S. 391-402.
  • Winckelmänner der Poesie. Herders und Friedrich Schlegels Anknüpfung an die Geschichte der Kunst des Altertums. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 77. 2003. Heft 4. S. 548-563.
  • Poesie und Prosa der Europa-Idee. Novalis' Die Christenheit oder Europa und seine modernen Leser. In: Gerhard R. Kaiser, Heiner Macher (Hg.): Schönheit, welche nach Wahrheit dürstet. Beiträge zur deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Heidelberg 2003. S. 169-183.

2002

  • "Was du hier siehest, edler Geist, bist du selbst." Narziß-Mythos und ästhetische Theorie bei Friedrich Schlegel und Herbert Marcuse. In: Almut-Barbara Renger (Hg.): Narcissus. Ein Mythos von der Antike bis zum Cyberspace. Stuttgart 2002. S. 79-97.
  • Die Macht des Gastmahls. Schlegels Gespräch über die Poesie und Platons Symposion. In: Stefan Matuschek (Hg.): Wo das philosophische Gespräch ganz in Dichtung übergeht. Platons Symposion und seine Wirkung in der Renaissance, Romantik und Moderne. Heidelberg 2002. S. 81-96.

2001

  • Poesie der Erinnerung. Friedrich Schlegels Wiener Literaturgeschichte. In: Günter Oesterle (Hg.): Erinnern und Vergessen in der europäischen Romantik. Würzburg 2001. S. 193-205.
  • Dante, deutscher Dante und die Selbstbehauptung gegen das Nationalgedicht in Thomas Manns Doktor Faustus. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 42. 2001. S. 271-284.
  • Die majestätische Bequemlichkeit eines Ordnungsmodells. Zur Funktion der Scholastik in der neueren Literaturtheorie. In: Gerhard R. Kaiser, Stefan Matuschek (Hg.): Begründungen und Funktionen des Kanons. Heidelberg 2001. S. 173-190.

2000

  • "Hinter dem eigenen Rücken einen kräftigen Knüller hinlegen". Grass, Die Blechtrommel, 1959. In: (K)ein Kanon. 30 Schulklassiker neu gelesen. Hg. von Klaus-Michael Bogdal und Clemens Kammler. München 2000. S. 161-166. (= Oldenbourg Interpretationen, Bd. 100)

1999

  • Goethes Faust. Von der Leichtigkeit der letzten Dinge. In: Poetica 31. 1999. S. 452-461. Erweiterte Fassung in: Jenaer Universitätsreden 15. Philosophische Fakultät. Antrittsvorlesungen VI. Jena 2005. S. 245-260.
  • Parmenides und Gilberte. Über philosophische und literarische Namen und Rortys Poetisierung der Kultur. In: Rüdiger Zymner (Hg.): Allgemeine Literaturwissenschaft - Grundfragen einer besonderen Disziplin. Berlin 1999. S. 41-55. Zweite Aufl. Berlin 2001.
  • Antirhetorik, Propaganda, Streit, Spiel und Ironie. Zur Formengeschichte der Lobrede. In: Josef Kopperschmidt, Helmut Schanze (Hg.): Fest und Festrhetorik. Zur Theorie, Geschichte und Praxis der Epideiktik. München 1999. S. 181-191.

1998

  • Was ist ein 'Troubadour der Erlebnislyrik'? Epochenblick durch ein Goethe-Sonett. In: Goethe-Jahrbuch 115. 1998. S. 69-76.
  • Romantik als Renaissance des Mittelalters. In spanischer Übersetzung, El Romanticismo como renacimento de la Edad Media, in: Christoph Jamme, Claudia Becker, Manfred Engel, Stefan Matuschek: El movimiento romántico. Madrid: Ediciones Akal 1998. S. 33-43. (= Historia del pensamiento y la cultura 35)
  • Bonn allegorisch und die Aktualität der fünfziger Jahre. Koeppens Roman Das Treibhaus. In: Der Deutschunterricht 5/1998. S. 92-96.
  • Homer als "unentbehrliches Kunstwort". Von Wolfs Prolegomena ad Homerum zur 'Neuen Mythologie'. In: Die schöne Verwirrung der Phantasie. Antike Mythologie in Literatur und Kunst um 1800. Hg. von Dieter Burdorf und Wolfgang Schweickard. Tübingen 1998. S. 15-28.
  • "Doch Homeride zu sein, auch nur als letzter, ist schön." Zur Bedeutung der Mythologie bei Friedrich Schlegel. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 72. 1998. Heft 1. S. 115-125.

1997

  • Undogmatische Anschauung. Diderots Tempel- und Lessings Palast-Parabel. In: Lessing-Yearbook 29. 1997. S. 31-40.
  • Lessing und Vico. Zum sprachphilosophischen Ursprung der Erziehung des Menschengeschlechts. In: Germanisch-Romanische Monatsschrift NF 47. 1997 (Heft 3). S. 309-315.
  • Lessing e Vico. Sull'origine dell'Educazione del genere umano nella prospettiva della filosofia del linguaggio. In: Gotthold Ephraim Lessing e i suoi contemporanei in Italia.A cura di Lea Ritter Santini. Napoli 1997. S. 149-159.

1996

  • Über Novalis' Monolog und kritische Erbauung. In: Athenäum. Jahrbuch für Romantik. 1996. S. 197-206.
  • Zensur der Zensur. Zur Theorie des Surrealismus. In: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft 39/1. 1994. S. 45-54. Auch in: Peter Brockmeier, Gerhard R. Kaiser (Hg.): Zensur und Selbstzensur in der Literatur. Würzburg 1996. S. 193-203.
  • Grund und Ankunft. Ernst Meisters Gegenbilder zu Rimbaud. In: Ernst Meister und die lyrische Tradition. Zweites Ernst Meister Kolloquium 1993. Hg. von Helmut Arntzen. Aachen 1996. S. 123-133.

1994

  • Grenzenlose Theorie? Ansprüche der Literaturwissenschaft, von Friedrich Schlegels Gespräch über die Poesie aus gedacht. In: Interpretationen zur Neueren deutschen Literaturgeschichte. Hg. von Thomas Althaus und Stefan Matuschek. Münster, Hamburg 1994. S. 129-151.
  • Im Unerreichbaren heillos verheddert. Oskar Pastiors 'Petrarca-Projekt'. In: arcadia 29. 1994. Heft 3. S. 267-277.

1993

  • Lessing, Soave, Vico. Über den sprachphilosophischen Ursprung der Erziehung des Menschengeschlechts. In: Eine Reise der Aufklärung. Lessing in Italien 1775. Hg. von Lea Ritter-Santini. Wolfenbüttel, Berlin 1993. S. 395-409. Darin auch, zusammen mit Lea Ritter-Santini, "Topographie unsrer Bücher" und die Bearbeitung des Katalogs der von Lessing in Italien erworbenen Bücher. S. 670-851.

1991

  • "Quello di cui sono ancora più curioso...". Lessing, Francesco Soave e la questione dell'origine del linguaggio. In: Da Vienna a Napoli in carrozza. Il viaggio di Lessing in Italia. A cura di Lea Ritter-Santini. Wolfenbüttel, Napoli 1991. S. 331-340.

1990

  • Le bon goűt und der gute Geschmack. Ein Versuch, Winckelmann nach Voltaire zu lesen. In: Germanisch-Romanische Monatsschrift NF 40. 1990. S. 230-234.

IV. Lexikonartikel

  • Individualitätsmythen der Moderne: Faust im Kontext, in: Faust-Handbuch. Konstellationen - Diskurse - Medien, hg. von Carsten Rhode, Thorsten Valk, Mathias Mayer, Stuttgrart Weimar, 2018, S. 12-22
  • Homerische Frage
  • Mythologie
  • Symposion
    In: Der Neue Pauly. Suppelemente, Bd. 13: Das 18. Jahrhundert. Lexikon zur Antikerezeption in der Aufklärung und Klassizisismus, hg. von Jocahim Jacob und Johannes Süßmann, Stuttgart 2018.
  • Klassisches Altertum. In: Friedrich Schlegel Handbuch, Leben - Werk - Wirkung, hg. von Johannes Endres, Stuttgart 2017, S. 70-100.
  • Literatur.In: Heinz Thoma (Hg.), Handbuch Europäische Aufklärung. Begriffe, Konzepte, Wirkung. Stuttgart, Weimar 2015. S. 335-343.
  • Faust
  • Goethe und Schiller
    In: Metzler Lexikon moderner Mythen. Figuren, Konzepte, Ereignisse. Hg. von Stephanie Wodianka und Juliane Ebert. Stuttgart, Weimar 2014.
  • Spiel [kulturgeschichtlich]. In: Religion in Geschichte und Gegenwart. Vierte, völlig neu bearbeitete Aufl. hg. von Hans Dieter Betz, Don S. Browning, Bernd Janowski, Eberhard Jüngel. Bd. 7. Tübingen: Mohr Siebeck 2004.
  • Autonomieästhetik, ästhetische Autonomie
  • Gräkophilie
  • Homeriden
  • Mythe
  • Mythologie
  • Mythos
  • Paramythie
  • Romantik
  • Symposion
    In: Metzler Literatur Lexikon, begründet von Gnther und Irmgard Schweikle, 3., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Aufl. hg. von Dieter Burdorf et al., Stuttgart 2007. Dispositio. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Bd.1. Gemeinsam mit Harald Fricke, Klaus Grubmüller und Jan-Dirk Müller hg. von Klaus Weimar. Berlin, New York: de Gruyter 1997.
  • Proprietas/ Improprietas
  • Provocatio
    In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hg. von Gert Ueding. Bd.7. Tübingen: Niemeyer 2005. Lobrede. In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hg. von Gert Ueding. Bd.5. Tübingen: Niemeyer 2001.
  • Exkurs
  • Castigatio
  • Charientism
    In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hg. von Gert Ueding. Bd.3. Tübingen: Niemeyer 1996.
  • Castigatio
  • Charientismus
  • Ellipse
  • Epideiktische Beredsamkeit
    In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hg. von Gert Ueding. Bd.2. Tübingen: Niemeyer 1994.
  • Abnuentia
  • Abominatio
  • Adinventio
  • Anadiplose
  • Antecedentia
  • Apagoge
  • Aporie
  • Benedictio
    In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hg. von Gert Ueding. Bd.1. Tübingen: Niemeyer 1992.

VI. Übersetzungen

Aus dem Italienischen

  • Gedichte von Mario Luzi, Giovanni Giudici und Cesare Viviani. In: Akzente. 35. Jg., Heft 5. September 1988. (Teilweise erneut in: Neue Zürcher Zeitung 16./17. Mai 1992 und 12./13. September 1992) sowie in: Die Erschließung des Lichts. Italienische Dichtung der Gegenwart. Hg. von Federico Italiano und Michael Krüger. München 2013.

Aus dem Französischen

  • Auszüge aus Iphigenie-Dramen und -Texten von Jean Rotrou, Claude Guimond de la Touche, Charles-Simon Favart, Jean-Georges Noverre, Conte Algarotti, Voltaire, Saint-Evremond, Jean Moréas, Auszüge aus Ovide moralisé, Encyclopédie. In: Mythos Iphigenie. Hg. von Stefan Matuschek. Stuttgart: Reclam 2006.
  • Jean Starobinski: Diderot als Beschreiber: Die Passion des Koresus. In: Mit den Augen geschrieben. Von gedichteten und erzählten Bildern. Hg. von Lea Ritter-Santini. München: Hanser 1991. S. 29-50.

Aus dem Englischen

  • Auszüge aus Iphigenie-Dramen und -Texten von Jean Rotrou, Claude Guimond de la Touche, Charles-Simon Favart, Jean-Georges Noverre, Conte Algarotti, Voltaire, Saint-Evremond, Jean Moréas, Auszüge aus Ovide moralisé, Encyclopédie. In: Mythos Iphigenie. Hg. von Stefan Matuschek. Stuttgart: Reclam 2006.
  • Jean Starobinski: Diderot als Beschreiber: Die Passion des Koresus. In: Mit den Augen geschrieben. Von gedichteten und erzählten Bildern. Hg. von Lea Ritter-Santini. München: Hanser 1991. S. 29-50.
  • Auszug aus John Dennis, Iphigenia. In: Mythos Iphigenie. Hg. von Stefan Matuschek. Stuttgart: Reclam 2006.
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