Fächer und Gürtel, Codex Manesse

Projekt - Netzwerk "Dinge in der Literatur des Mittelalters"

Fächer und Gürtel, Codex Manesse
Foto: Universitätsbibliothek Heidelberg, Cod. Pal. germ. 848, 64r

Dinge in der Literatur des Mittelalters – historische Formen der Ding-Mensch-Relation

DFG-Netzwerk, Laufzeit: 2020 – 2022

Das Netzwerk untersucht materielle Dinge in mittelalterlicher Literatur. Ziel ist eine übergreifende dingtheoretische Modellbildung, die narratologische, medientheoretische und kulturanthropologische Forschungsansätze zu vermitteln sucht und nach der Kompatibilität der jüngeren Dingforschung mit bereits etablierten Forschungsdiskursen fragt. Ausgegangen wird von drei grundsätzlichen Dimensionen der Ding-Mensch-Verhältnisse in literarischen Texten wie auch in Sachtexten des Mittelalters: Zum einen sind Dinge mit Emotionen und mit Begehren verknüpft, wobei dies durchaus reziprok dargestellt werden kann; weiterhin werden Aussagen über die Perzeption und die kognitive Erfassung von Dingen gemacht, was Aspekte von Ding-Ästhetik und Ding-Semiose einschließt; und schließlich finden mittels Dingen und von Dingen ausgehend Kommunikation und Handlung statt, worunter auch die Themen Transzendentalkommunikation, Gabenlogik und ‚agency‘ fallen. Jedem dieser drei Arbeitsbereiche (Dinge und Emotion/Begehren, Dinge und Perzeption/Kognition, Dinge und Kommunikation/Handlung) wird sich ein Workshop widmen. Gefördert wird das Netzwerk von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Leitung/Initiatoren:

  • Sophie Marshall, Juniorprofessorin der Germanistischen Mediävistik an der Universität Jena (Antragstellerin)
  • Justin Vollmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Germanistischen Mediävistik der Universität Stuttgart
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