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Prof. Dr. Stefan Matuschek

Stefan Matuschek

Universitätsprofessor Dr. Stefan Matuschek

Frommannsches Anwesen
Fürstengraben 18 , Raum 122 Zenkerhaus
07743 Jena

Sprechzeiten: Mittwoch, 09.00-10.00 Uhr
Telefon: +49 3641-9-44240
Fax: +49 3641-9-44242

E-Mail:


Sprechstunde im Semester

Mittwoch 9.00 - 10.00 Uhr   

Anfragen zu Sprechstundenterminen bei Prof. Matuschek 

bitte per Mail an: c


Eine Information für die Teilnehmer des Seminars "Schauerromantik" zur VL Prof. v. Petersdorff:

Der Reader zum Seminar ist im Copy-Shop hinter der Uni, Schlossgasse 1 erhältlich.

Bitte beginnen Sie rechtzeitig vor Semesterbeginn mit der Lektüre. 

Alle Studierenden, die bereit sind, etwas zum Seminar beizutragen, werden zugelassen.


Eine Information zur Vorlesung Grundfragen der Literaturwissenschaft.

Auf der DB Thüringen sind Materialien zur Vorlesung bereitgestellt.

Sie finden sie unter Ebene 3 Geisteswissenschaften, Prof. Matuschek.

Titel: "Vorlesung Grundfragen der Literaturwissenschaft - AKTUELL".

Sie müssen sich mit Ihrem Uni-Login anmelden.

Der Zugriffsschlüssel heißt: "Grundfragen".


Bürozeiten Sekretariat

Montag 

9.00 bis 11.30 und 14.00 bis 15.00 Uhr

Dienstag

9.00 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 15.00 Uhr

Mittwoch

9.00 bis 11.30 Uhr und 14.00 bis 15.00 Uhr

Donnerstag

9.00 bis 11.30 Uhr

Freitag und andere Termine nach Absprache

In der vorlesungsfreien Zeit können diese Termine variieren.




30.12.1962

geboren in Münster

1982-1988   

Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie in Münster und Frankreich

1990

Promotion mit der Arbeit "Über das Staunen. Eine ideengeschichtliche Analyse"

1996

Habilitation an der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster, Habilitationsschrift: "Literarische Spieltheorie. Von Petrarca bis zu den Brüdern Schlegel", venia legendi für Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft

seit 1996

Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität

seit SS 2004

Inhaber des Lehrstuhls für "Neuere deutsche Literatur, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft"

2004-2006

Prorektor für Studium und Lehre

seit 2005

Mitglied im Vorstand der Studienstiftung des deutschen Volkes

seit 2006

Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Klassik Stiftung Weimar

Mai 2011-Dez. 2014

Direktor des Forschungszentrums "Laboratorium Aufklärung"

seit Dezember 2011

Vizepräsident der Studienstiftung des deutschen Volkes

seit 1.4.2014

 Dekan der Philosophischen Fakultät

seit 1.10.2015

 Sprecher des DFG-Graduiertenkollgs "Modell Romantik"

 

Forschungsschwerpunkte

  • Literaturtheorie, Beziehungen der deutschen, französischen und italienischen Literatur, Literatur und Philosophie, Literatur und Mythologie, Literatur und Rhetorik, Frühromantik

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Mythologisieren: Der doppelte Bezug zum Mythos als produktives Muster.
  • Klassik, Popularität, Krise
  • Modell Romantik

I. Monographien

  • [zusammen mit Christoph Jamme] Handbuch der Mythologie. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2014.
  • Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen. Kommentar von Stefan Matuschek. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Studienbibliothek 2009.
  • Literarische Spieltheorie. Von Petrarca bis zu den Brüdern Schlegel. Heidelberg: Winter 1998.
  • Über das Staunen. Eine ideengeschichtliche Analyse. Tübingen: Niemeyer 1991.

II. Herausgeberschaften

  • (zusammen mit Daniel Fulda und Sandra Kerschbaumer) Aufklärung und Romantik. Epochenschnittstellen. Paderborn: Fink 2015.
  • [zusammen mit Christoph Jamme] Die mythologische Differenz. Studien zur Mythos-Theorie. Heidelberg: Winter-Verlag 2009.
  • [zusammen mit Dieter Burdorf] Provinz und Metropole. Zum Verhältnis von Regionalismus und Urbanität in der Literatur. Heidelberg: Winter 2008.
  • Mythos Iphigenie. Texte von Aischylos bis Volker Braun. Stuttgart, Leipzig: Reclam 2006.
  • Organisation der Kritik. Die Allgemeine Literatur-Zeitung in Jena 1785-1803. Heidelberg: Winter 2004.
  • Wo das philosophische Gespräch ganz in Dichtung übergeht. Platons Symposion und seine Wirkung in der Renaissance, Romantik und Moderne. Heidelberg: Winter 2002.
  • [zusammen mit Gerhard R. Kaiser] Begründungen und Funktionen des Kanons. Beiträge aus der Literatur- und Kunstwissenschaft, Theologie und Philosophie. Heidelberg: Winter 2001.
  • [zusammen mit Thomas Althaus] Interpretationen zur Neueren deutschen Literaturgeschichte. Münster, Hamburg 1994.

III. Aufsätze

2017

  • Muße und Spiel. Schillers Wende von der freien zur befreienden Kunst, in: Muße und Gesellschaft, hg. von Gregor Dobler und Peter Philipp Riedl, Tübingen, S. 229-241.
  • Die Ränder der Erkenntnis und die Intuition des Ganzen. Zur Romantisierung des philosophischen Staunens bei Goethe und Coleridge,in: Staunen als Grenzphänomen, hg. von Nicola Gess et al., Paderborn 2017, S. 19-32.

2016

  • Mythologisieren als modernes Darstellungsverfahren. Novalis: "Die Christenheit oder Europa", in: Mythos No. 4. Philologische Mythosforschung, hg. von Peter Tepe und Tanja Semlow, Würzburg 2016, S. 114-130.
  • Perspektivische Amerikanisierung. Thomas Mann, Peter Viereck und die deutsche Romantik, in: Im Schatten des Lindenbaums. Thomas Mann und die Romantik, hg. von Jens Ewen, Tim Lörke, Regine Zeller, Würzburg 2016, S. 197-217.
  • Pathostransfer. Wagners Beitrag zum Faust-Mythos, in: Stephanie Wodianka, Juliane Ebert (Hg.), Inflation der Mythen? Zur Vernetzung und Stabilität eines modernen Phänomens, Bielefeld 2016, S. 195-218.

2015

  • Welche Krise? Allgemeine, spezifische und Verständigungs-Probleme der Literaturwissenschaft. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 89. 2015. S. 494-504.
  • Dante als deutscher KLassiker? In: Dante, ein offenes Buch. Hg. von Edoardo Costadura und Karl Philipp Ellerbrock. Berlin, München: Deutscher Kunstverlag 2015. S. 29-45.
  • (zusammen mit Sandra Kerschbaumer) Romantik als Modell. In: Daniel Fulda, Sandra Kerschbaumer, Stefan Matuschek (Hg.): Aufklärung und Romantik. Epochenschnittstellen, Paderborn 2015, S. 141-155.
  • Mythos und Medien. Zum Verhältnis von Mythosverständnis und Darstellungsformen bei Goethe und Richard Wagner. In: Stefan Keppler-Tasaki, Wolf Gerhard Schmidt (Hg.): Zwischen Gattungsdisziplin und Gesamtkunstwerk. Literarische Intermedialität 1815-1848, Berlin, München, Boston 2015, S. 492-504.

2014

  • Es war einmal - Das Märchen als gegenwartsorientierte, dynamische Gattung. In: Fabula 55. 2014. S. 13-25.
  • [zusammen mit Helmut Hühn] Das aufgeklärte Märchen: Eine europäische Erfolgsgattung von Mme d'Aulnoy und Perrault bis zu den Brüdern Grimm. In: Fabula 55. 2014. S. 1-12.

2013

  • Romanticism as literary Idealism, or: a 200-year-old way of talking about literature. In: The Impact of Idealism. The Legacy of Post-Kantian German Thought, Vol. III: Aesthetics and Literature. Edited by Nicholas Boyle et al., Cambridge University Press 2013, S.69-91.
  • Mythologisieren. Der doppelte Bezug zum Mythos als literarisches Darstellungsmuster. In: Bent Gebert, Uwe Mayer (Hg): Zwischen Präsenz und Repräsentation. Formen und Fuktionen des Mythos in theoretischen und literarischen Diskursen. Berlin, Boston 2013; S. 172-185
  • Klassisch ist, was den eigenen Denkmalsturz überlebt. Zu Schillers "Ästhetischer Erziehung", in Kerstin Andermann, Andreas Jürgens (Hg.): Mythos - Geist - Kultur. Festschrift zum 60. Geburtstag von Christoph Jamme. München 2013, S. 299-313.
  • Faust und Siegfried. Mythosverständnis und Darstellungsformen bei Goethe und Richard Wagner, in: Goethe-Jahrbuch 129 (2012), 2013, S. 139-151

2012

  • Lebenswelt als literaturtheoretischer Begriff. Im Anschluss an Hans Blumenbergs "Theorie der Lebenswelt". In: Literatur und Lebenswelt. Hg. von Alexander Löck und Dirk Oschmann. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2012. S. 57-72.
  • Literarischer Idealismus Oder: Eine mittlerweile 200-jährige Gewohnheit, über Literatur zu sprechen, in: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 86, 2012, S. 396-418
  • Was heißt "Mythologisieren"? Oder: Warum und wie sich die romantische Neue Mythologie der Aufklärung verdankt, in Romantik und Revolution. Zum Reformpotential einer unpolitischen Bewegung, hg. von Klaus Ries, Heidelberg 2012, S. 71-82

2011

  • Dichtender Nationalgeist. Vom Spiel zum Ernst literarischer Anonymität, in: Stephan Pabst (Hg.), Anonymität und Autorschaft. Zur Literatur- und Rechtsgeschichte der Namenlosigkeit, Berlin, Boston 2011, S. 235-247.
  • Zerreißprobe. Zur gegenwärtigen Hochschulreform, in: Einsamkeit und Freiheit. Zum Bildungsauftrag der Universität im 21. Jahrhundert, hg. von Christoph Jamme und Asta von Schröder, München 2011, S. 125-138.

2010

  • Der Dichter der Europahymne. Schiller ohne Worte, in: Schiller und Europa, hg. von Silke Henke und Nikolas Immer, Weimar 2010, S. 15-27.
  • Literatur und Lebenswelt. Zum Verhältnis von wissenschaftlichem und nichtwissenschaftlichem Literaturverständnis. In Alexander Löck, Jan Urbich (Hg.): Der Begriff der Literatur. Transdisziplinäre Perspektiven Berlin, New York 2010. S. 289-308.
  • Der spekulative Homer der Romantik: der Dichter als Welt- und Volksgeist. In: Hermann Korte, Heinz Ludwig Anrnold (Hg.): Homer und die deutsche Literatur. Sonderband Text und Kritik. München 2010. S. 168-182.
  • Aufklärung, Klassik, Romantik. Drei gleichzeitige Intentionen in der deutschen Literatur um 1800. In: Olaf Breidbach, Hartmut Rosa (Hg.): Laboratorium Aufklärung. München 2010. S. 51-68.
  • Mythologisieren als Kulturmuster der Aufklärung. In: Daniel Fulda (Hg.): Kulturmuster der Aufklärung. Halle 2010. S. 34-52.
  • Fabelhaft und wunderbar in Aufklärungsdiskursen. Zur Genese des modernen Mythosbegriffs. In: Rainer Godel, Hans Adler (Hg.): Formen des Nichtwissens der Aufklärung. München 2010. S. 111-120.
  • Was heißt: "Literatur lesen lernen?", Text online: http://www.didaktikdeutsch.de/veranstaltungen/Tagungsdoku%20Bad%20Berka/Bad%20Berka%20Matuschek.pdf

2009

  • [zusammen mit Daniel Fulda] Literarische Formen in anderen Diskursformationen: Philosophie und Geschichtsschreibung. In: Simone Winko, Fotis Jannidis, Gerhard Lauer (Hg.): Grenzen der Literatur. Berlin, New York 2009. S. 188-219 (= Revisionen.Grundbegriffe der Literatur 2).

2008

  • Gegen das Schwachsinnigwerden der Alltagssprache. Zur lebensweltlichen Erkenntnisfunktion der Literatur. Vortrag auf dem VII. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik: Ästhetik und Alltagserfahrung. 2008. Text online: http://dgae.de/downloads/Stefan_Matuschek.pdf
  • Museum als Transferprojekt. Zum Wissenschafts- und Publikumsinteresse an Goethe. In: Die Pforte. Veröffentlichungen des Freundeskreises Goethe-Nationalmuseum. Heft 9. Weimar 2008. S. 15-28.
  • Assoziativ, konsekutiv, parasitär. Formen und Funktionen der Intertextualität bei Durs Grünbein. In: Jan Röhnert et al. (Hg.): Authentizität und Polyphonie. Beiträge zur deutschen und polnischen Lyrik seit 1945. Heidelberg 2008. S. 237-244.
  • Wie berlinerisch ist das Athenaeum? Zum Ort der Frühromantik. In: Dieter Burdorf, Stefan Matuschek (Hg.): Provinz und Metropole. Zum Verhältnis von Regionalismus und Urbanität in der Literatur. Heidelberg 2008. S. 103-127.

2007

  • Winckelmann und die Anfänge der Literaturgeschichtsschreibung bei Herder und Friedrich Schlegel. In: Johann Joachim Winckelmann. Seine Wirkung in Weimar und Jena, Stendal 2007. S. 99-110 (=Schriften der Winckelmann-Gesellschaft XXVII).

2006

  • Iphigenie. Das Opfer. Nachwort zur Auswahl und Erläuterung der einzelnen Texte. In: Stefan Matuschek (Hg.): Mythos Iphigenie. Stuttgart 2006. S. 156-184.
  • Skepsis als Ende der Kunst. Zu Hegels Theorie der modernen Poesie. In: Brady Bowman, Klaus Vieweg (Hg.): Die freie Seite der Philosophie. Skeptizismus in Hegelscher Perspektive. Würzburg 2006. S. 138-147 (= Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Bd. 10).

2005

  • Das Ende der Nationalfigur. Schiller-Feiern der fünfziger Jahre in Ost und West. In: Klaus Manger, Gottfried Willems (Hg.): Schiller im Gespräch der Wissenschaften. Heidelberg 2005. S. 9-36. Auch in: Weimarer Beiträge 2/2005. S. 165-187.

2004

  • Epochenschwelle und prozessuale Verknüpfung. Zur Position der Allgemeinen Literatur-Zeitung zwischen Aufklärung und Frühromantik. In: Stefan Matuschek (Hg.): Organisation der Kritik. Die Allgemeine Literatur-Zeitung in Jena 1785-1803. Heidelberg 2004. S. 7-21.
  • Mythos-Begriff und vergleichende Literaturanalyse. In: Monika Schmitz-Emans, Uwe Lindemann (Hg.): Komparatistik als Arbeit am Mythos. Heidelberg 2004. S. 95-107.
  • Moralist und Flaneur oder: Hätte Baudelaire Grünbein für Barbier gehalten? Zu Durs Grünbein, Nach den Satiren. In: Germanisch-romanische Monatsschrift NF 54. 2004 (Heft 1). S. 109-116.

2003

  • Weltgedicht und Weltliteratur. Über Goethe, Dante und literarische Statusfragen. In: Klaus Manger (Hg.): Goethe und die Weltkultur. Heidelberg 2003. S. 391-402.
  • Winckelmänner der Poesie. Herders und Friedrich Schlegels Anknüpfung an die Geschichte der Kunst des Altertums. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 77. 2003. Heft 4. S. 548-563.
  • Poesie und Prosa der Europa-Idee. Novalis' Die Christenheit oder Europa und seine modernen Leser. In: Gerhard R. Kaiser, Heiner Macher (Hg.): Schönheit, welche nach Wahrheit dürstet. Beiträge zur deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Heidelberg 2003. S. 169-183.

2002

  • "Was du hier siehest, edler Geist, bist du selbst." Narziß-Mythos und ästhetische Theorie bei Friedrich Schlegel und Herbert Marcuse. In: Almut-Barbara Renger (Hg.): Narcissus. Ein Mythos von der Antike bis zum Cyberspace. Stuttgart 2002. S. 79-97.
  • Die Macht des Gastmahls. Schlegels Gespräch über die Poesie und Platons Symposion. In: Stefan Matuschek (Hg.): Wo das philosophische Gespräch ganz in Dichtung übergeht. Platons Symposion und seine Wirkung in der Renaissance, Romantik und Moderne. Heidelberg 2002. S. 81-96.

2001

  • Poesie der Erinnerung. Friedrich Schlegels Wiener Literaturgeschichte. In: Günter Oesterle (Hg.): Erinnern und Vergessen in der europäischen Romantik. Würzburg 2001. S. 193-205.
  • Dante, deutscher Dante und die Selbstbehauptung gegen das Nationalgedicht in Thomas Manns Doktor Faustus. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 42. 2001. S. 271-284.
  • Die majestätische Bequemlichkeit eines Ordnungsmodells. Zur Funktion der Scholastik in der neueren Literaturtheorie. In: Gerhard R. Kaiser, Stefan Matuschek (Hg.): Begründungen und Funktionen des Kanons. Heidelberg 2001. S. 173-190.

2000

  • "Hinter dem eigenen Rücken einen kräftigen Knüller hinlegen". Grass, Die Blechtrommel, 1959. In: (K)ein Kanon. 30 Schulklassiker neu gelesen. Hg. von Klaus-Michael Bogdal und Clemens Kammler. München 2000. S. 161-166. (= Oldenbourg Interpretationen, Bd. 100)

1999

  • Goethes Faust. Von der Leichtigkeit der letzten Dinge. In: Poetica 31. 1999. S. 452-461. Erweiterte Fassung in: Jenaer Universitätsreden 15. Philosophische Fakultät. Antrittsvorlesungen VI. Jena 2005. S. 245-260.
  • Parmenides und Gilberte. Über philosophische und literarische Namen und Rortys Poetisierung der Kultur. In: Rüdiger Zymner (Hg.): Allgemeine Literaturwissenschaft - Grundfragen einer besonderen Disziplin. Berlin 1999. S. 41-55. Zweite Aufl. Berlin 2001.
  • Antirhetorik, Propaganda, Streit, Spiel und Ironie. Zur Formengeschichte der Lobrede. In: Josef Kopperschmidt, Helmut Schanze (Hg.): Fest und Festrhetorik. Zur Theorie, Geschichte und Praxis der Epideiktik. München 1999. S. 181-191.

1998

  • Was ist ein 'Troubadour der Erlebnislyrik'? Epochenblick durch ein Goethe-Sonett. In: Goethe-Jahrbuch 115. 1998. S. 69-76.
  • Romantik als Renaissance des Mittelalters. In spanischer Übersetzung, El Romanticismo como renacimento de la Edad Media, in: Christoph Jamme, Claudia Becker, Manfred Engel, Stefan Matuschek: El movimiento romántico. Madrid: Ediciones Akal 1998. S. 33-43. (= Historia del pensamiento y la cultura 35)
  • Bonn allegorisch und die Aktualität der fünfziger Jahre. Koeppens Roman Das Treibhaus. In: Der Deutschunterricht 5/1998. S. 92-96.
  • Homer als "unentbehrliches Kunstwort". Von Wolfs Prolegomena ad Homerum zur 'Neuen Mythologie'. In: Die schöne Verwirrung der Phantasie. Antike Mythologie in Literatur und Kunst um 1800. Hg. von Dieter Burdorf und Wolfgang Schweickard. Tübingen 1998. S. 15-28.
  • "Doch Homeride zu sein, auch nur als letzter, ist schön." Zur Bedeutung der Mythologie bei Friedrich Schlegel. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 72. 1998. Heft 1. S. 115-125.

1997

  • Undogmatische Anschauung. Diderots Tempel- und Lessings Palast-Parabel. In: Lessing-Yearbook 29. 1997. S. 31-40.
  • Lessing und Vico. Zum sprachphilosophischen Ursprung der Erziehung des Menschengeschlechts. In: Germanisch-Romanische Monatsschrift NF 47. 1997 (Heft 3). S. 309-315.
  • Lessing e Vico. Sull'origine dell'Educazione del genere umano nella prospettiva della filosofia del linguaggio. In: Gotthold Ephraim Lessing e i suoi contemporanei in Italia.A cura di Lea Ritter Santini. Napoli 1997. S. 149-159.

1996

  • Über Novalis' Monolog und kritische Erbauung. In: Athenäum. Jahrbuch für Romantik. 1996. S. 197-206.
  • Zensur der Zensur. Zur Theorie des Surrealismus. In: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft 39/1. 1994. S. 45-54. Auch in: Peter Brockmeier, Gerhard R. Kaiser (Hg.): Zensur und Selbstzensur in der Literatur. Würzburg 1996. S. 193-203.
  • Grund und Ankunft. Ernst Meisters Gegenbilder zu Rimbaud. In: Ernst Meister und die lyrische Tradition. Zweites Ernst Meister Kolloquium 1993. Hg. von Helmut Arntzen. Aachen 1996. S. 123-133.

1994

  • Grenzenlose Theorie? Ansprüche der Literaturwissenschaft, von Friedrich Schlegels Gespräch über die Poesie aus gedacht. In: Interpretationen zur Neueren deutschen Literaturgeschichte. Hg. von Thomas Althaus und Stefan Matuschek. Münster, Hamburg 1994. S. 129-151.
  • Im Unerreichbaren heillos verheddert. Oskar Pastiors 'Petrarca-Projekt'. In: arcadia 29. 1994. Heft 3. S. 267-277.

1993

  • Lessing, Soave, Vico. Über den sprachphilosophischen Ursprung der Erziehung des Menschengeschlechts. In: Eine Reise der Aufklärung. Lessing in Italien 1775. Hg. von Lea Ritter-Santini. Wolfenbüttel, Berlin 1993. S. 395-409. Darin auch, zusammen mit Lea Ritter-Santini, "Topographie unsrer Bücher" und die Bearbeitung des Katalogs der von Lessing in Italien erworbenen Bücher. S. 670-851.

1991

  • "Quello di cui sono ancora più curioso...". Lessing, Francesco Soave e la questione dell'origine del linguaggio. In: Da Vienna a Napoli in carrozza. Il viaggio di Lessing in Italia. A cura di Lea Ritter-Santini. Wolfenbüttel, Napoli 1991. S. 331-340.

1990

  • Le bon goűt und der gute Geschmack. Ein Versuch, Winckelmann nach Voltaire zu lesen. In: Germanisch-Romanische Monatsschrift NF 40. 1990. S. 230-234.

IV. Lexikonartikel

  • Klassisches Altertum. In: Friedrich Schlegel Handbuch, Leben - Werk - Wirkung, hg. von Johannes Endres, Stuttgart 2017, S. 70-100.
  • Literatur.In: Heinz Thoma (Hg.), Handbuch Europäische Aufklärung. Begriffe, Konzepte, Wirkung. Stuttgart, Weimar 2015. S. 335-343.

  • Faust
  • Goethe und Schiller

       In: Metzler Lexikon moderner Mythen. Figuren, Konzepte, Ereignisse. Hg. von Stephanie Wodianka und Juliane Ebert. Stuttgart, Weimar 2014.

  • Spiel [kulturgeschichtlich]. In: Religion in Geschichte und Gegenwart. Vierte, völlig neu bearbeitete Aufl. hg. von Hans Dieter Betz, Don S. Browning, Bernd Janowski, Eberhard Jüngel. Bd. 7. Tübingen: Mohr Siebeck 2004.
  • Autonomieästhetik, ästhetische Autonomie
  • Gräkophilie
  • Homeriden
  • Mythe
  • Mythologie
  • Mythos
  • Paramythie
  • Romantik
  • Symposion

In: Metzler Literatur Lexikon, begründet von Gnther und Irmgard Schweikle, 3., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Aufl. hg. von Dieter Burdorf et al., Stuttgart 2007. Dispositio. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Bd.1. Gemeinsam mit Harald Fricke, Klaus Grubmüller und Jan-Dirk Müller hg. von Klaus Weimar. Berlin, New York: de Gruyter 1997.

  • Proprietas/ Improprietas
  • Provocatio

In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hg. von Gert Ueding. Bd.7. Tübingen: Niemeyer 2005. Lobrede. In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hg. von Gert Ueding. Bd.5. Tübingen: Niemeyer 2001.

  • Exkurs
  • Castigatio
  • Charientism

In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hg. von Gert Ueding. Bd.3. Tübingen: Niemeyer 1996.

  • Castigatio
  • Charientismus
  • Ellipse
  • Epideiktische Beredsamkeit

In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hg. von Gert Ueding. Bd.2. Tübingen: Niemeyer 1994.

  • Abnuentia
  • Abominatio
  • Adinventio
  • Anadiplose
  • Antecedentia
  • Apagoge
  • Aporie
  • Benedictio

In: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Hg. von Gert Ueding. Bd.1. Tübingen: Niemeyer 1992.


VI. Übersetzungen

Aus dem Italienischen

  • Gedichte von Mario Luzi, Giovanni Giudici und Cesare Viviani. In: Akzente. 35. Jg., Heft 5. September 1988. (Teilweise erneut in: Neue Zürcher Zeitung 16./17. Mai 1992 und 12./13. September 1992) sowie in: Die Erschließung des Lichts. Italienische Dichtung der Gegenwart. Hg. von Federico Italiano und Michael Krüger. München 2013.

Aus dem Französischen

  • Auszüge aus Iphigenie-Dramen und -Texten von Jean Rotrou, Claude Guimond de la Touche, Charles-Simon Favart, Jean-Georges Noverre, Conte Algarotti, Voltaire, Saint-Evremond, Jean Moréas, Auszüge aus Ovide moralisé, Encyclopédie. In: Mythos Iphigenie. Hg. von Stefan Matuschek. Stuttgart: Reclam 2006.
  • Jean Starobinski: Diderot als Beschreiber: Die Passion des Koresus. In: Mit den Augen geschrieben. Von gedichteten und erzählten Bildern. Hg. von Lea Ritter-Santini. München: Hanser 1991. S. 29-50.

Aus dem Englischen

  • Auszüge aus Iphigenie-Dramen und -Texten von Jean Rotrou, Claude Guimond de la Touche, Charles-Simon Favart, Jean-Georges Noverre, Conte Algarotti, Voltaire, Saint-Evremond, Jean Moréas, Auszüge aus Ovide moralisé, Encyclopédie. In: Mythos Iphigenie. Hg. von Stefan Matuschek. Stuttgart: Reclam 2006.
  • Jean Starobinski: Diderot als Beschreiber: Die Passion des Koresus. In: Mit den Augen geschrieben. Von gedichteten und erzählten Bildern. Hg. von Lea Ritter-Santini. München: Hanser 1991. S. 29-50.
  • Auszug aus John Dennis, Iphigenia. In: Mythos Iphigenie. Hg. von Stefan Matuschek. Stuttgart: Reclam 2006.