Readspeaker Menü

Prof. Dr. Gottfried Willems

 

Adresse:

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Germanistische Literaturwissenschaft
Lehrstuhl für Neuere und Neueste deutsche Literatur

Frommannsches Anwesen
Fürstengraben 18
07737 Jena 

      
   
Email:  
Telefon:      03641 9 44220 
Fax: 03641 9 44222 

 

Geb. am 12.9.1947, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Mainz, Promotion 1978 mit der Dissertation "Das Konzept der literarischen Gattung", Habilitation 1986 mit der Schrift "Anschaulichkeit. Untersuchungen zur Grundlegung einer Theorie und Geschichte des Darstellungsstils in der Literatur", 1986 Professur in Mainz, 1992 Lehrstuhl für Neuere und Neueste deutsche Literatur an der Friedrich-Schiller-Universität, 1997 Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt, Fellow des Collegium Budapest / Institute for Advanced Study.

 

Forschungsschwerpunkte

  • Grundfragen der Literaturwissenschaft, Geschichte der Literaturtheorie, Literarische Bildlichkeit, Rekonstruktion einer Kulturgeschichte der deutschen Literatur 1600-2000, Aufklärung, Goethe, Wilhelm Busch, Benn, Avantgarde, Postmoderne.

 

Aktuelles Forschungsprojekt

  • Einführung in die Literaturwissenschaft / Methodologie der Literaturwissenschaft 

 

Publikationen der letzten Jahre

  • Der Weg ins Offene als Sackgasse. Zur jüngsten Kanon-Debatte und zur Lage der Literaturwissenschaft, Bonn.

  • Literaturwissenschaft und Evolutionstheorie, in: Evolutionstheorie und Geisteswissenschaften, hg. v. Klaus Richter, Erfurt, S. 191-213.

  • Von der Modernisierung des Alters. Bilder des Alters in älterer und neuerer Literatur, in: Alt werden - alt sein, hg. v. Martha Friedenthal-Haase u.a., Frankfurt u.a., S. 47-63.

  • "Ihr habt jetzt eigentlich keine Norm, die müßt ihr euch selbst geben". Zur Geschichte der Kanonisierung Goethes als "klassischer deutscher Nationalautor". In: Schönheit, welche nach Wahrheit dürstet. Beiträge zur deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Hg. v. Gerhard Kaiser u. Heinrich Macher. Heidelberg 2003. S. 103-134.

  • Das skeptische Milieu der Moderne und die moderne Literatur. In: Skepsis und literarische Imagination. Hg. v. Bernd Hüppauf u. Klaus Vieweg. München 2003. S. 111-122.

  • Hans Castorp und Herkules am Scheideweg. Das Leib-Seele-Problem und seine Wendung im Sinne aufgeklärter Humanität in Thomas Manns "Zauberberg" und Wielands "Musarion". In: Bejahende Erkenntnis. Festschrift für T. J. Reed. Tübingen 2004. S. 145-162.

  • Hölderlins Gedicht "Die Eichbäume" und der Geselligkeitsdiskurs der Aufklärung. in: Ungesellige Geselligkeit. Festschrift für Klaus Manger. Heidelberg 2005. S. 223-230.

  • "Vom Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen". Das medizinische Wissen des 18. Jahrhunderts und der Menschenbildner Schiller. In: Schiller im Gespräch der Wissenschaften. Hg. v. Klaus Manger und Gottfried Willems. Heidelberg 2005. S. 57-78.