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Merkblatt / Leitfaden zum Praxismodul im Bachelorstudiengang Germanistik

 

Das Praxismodul soll in der Zeit des 4. oder 5. Semesters absolviert werden. In der Regel wird dies als externes Praktikum außerhalb der germanistischen Institute ausgeführt, in seltenen Ausnahmefällen als internes Praktikum (an einem der germanistischen Institute). Das Praktikum umfasst mindestens 240 Arbeitsstunden bzw. mindestens 6 Arbeitswochen. Hinzu kommen 60 Stunden für Recherche, Bewerbung und die Erstellung des Praktikums-Portfolios.

 

Beim externen Praktikum sucht sich der Studierende selbst einen Praktikumsplatz. Hierfür kommen öffentliche Arbeitgeber wie Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Kulturämter, Pressestellen (auch die der Universität), Museen, Bibliotheken, Archive und Theater als auch andere Arbeitgeber wie Wirtschaftsunternehmen, Verlage, Medien (Zeitung, Radio, Fernsehen), Verbände (Berufsverbände) und Vereine in Frage. Es sollte sich um eine Arbeitsstelle handeln, bei der die im Studium geförderten sprachlichen, kommunikativen und kulturellen Kompetenzen zum Einsatz kommen können (z. B. kommunikative Prozesse organisiert und Texte verfasst werden). Wer ein Praktikum in einem Verlag anstrebt, sollte sich möglichst schon ab dem 2. Semester bewerben.

 

Ein Praktikum soll in der vorlesungsfreien Zeit durchgeführt werden, wenn die Arbeitszeit in 6 Arbeitswochen en bloc abgeleistet wird. Vor dem Beginn des Praktikums stellt der Studierende sein Praktikumsprojekt bei dem Modulverantwortlichen - für die Germanistische Literaturwissenschaft: Dr. Johanna Bohley - in der Sprechstunde vor.

Nach dem Abschluß des Praktikums melden Sie sich über "Friedolin" zur Modulprüfung an und legen beim Modulverantwortlichen ein Portfolio vor. Es besteht 1. aus einem Schreiben des Arbeitgebers, das a) eine Bescheinigung über die Absolvierung des Praktikums und b) eine Beurteilung des Praktikanten / der Praktikantin umfasst, und 2. aus einem Praktikumsbericht im Umfang von ca. 10 Seiten (12 Punkt Times New Roman, 1,5-zeilig, Rand) den der Praktikant / die Praktikantin selbst verfasst.

 

Der Praktikumsbericht enthält eine Darstellung der Arbeitserfahrungen mit Blick auf das Studium und die Berufsplanung. Ebenso sollten die Motivation der inhaltlichen Ausrichtung des Praktikums, der Bewerbungsprozess sowie die organisatorische Struktur der Institution, in der das Praktikum absolviert wurde, der zeitliche Ablauf, praktizierte Arbeitsroutinen und -abläufe beschrieben werden sowie soziale Aspekte (wie das Arbeiten im Team oder in der Abteilung etc.) Erwähnung finden. Das Praktikum sollte in einen Zusammenhang zu den Inhalten des bisherigen Studiums gestellt, ebenso sollten auch neue Erfahrungen thematisiert werden.

Der Anhang muss das Praktikumszeugnis, eine eidesstattliche Erklärung des Praktikumsteilnehmers, dass die im Bericht beschriebenen Inhalte des Praktikums und seine zeitliche Dauer den im Bericht gemachten Angaben entsprechen. Wenn möglich und vorhanden, sollten Arbeitsproben beigelegt werden (z. B. selbständig geschriebene Artikel).

 

Eine Sammlung von Praktikumsberichten sowie eine Kartei von Firmen, bei denen Praktika absolviert wurden, kann im Institut für Germanistische Literaturwissenschaft in der Sprechstunde von Frau Dr. Johanna Bohley oder über Frau Heike Becher eingesehen werden. Weitere Quellen und Datenbanken für die Praktikumssuche finden sich im Netz auf den Seiten des FSU Career Service sowie der Homepage von Dr. Sara Neuhauser (Pro Qualität Lehre). Ebenso gibt es die Möglichkeit, Praktika im Ausland zu absolvieren.

Die Modulverantwortliche bewertet das Portfolio als "bestanden" oder "nicht bestanden". Bei "nicht bestanden" erhält der Studierende Gelegenheit, binnen eines Monats das Portfolio zu überarbeiten und danach erneut zur Prüfung vorzulegen.

 

Zu Beginn und zu Ende jedes Semesters finden Praktikumscolloquien sowohl für Praktikumssuchende und -absolventen statt, die der Anbindung des Praktikums an das Institut sowie dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch dienen. Die genauen Termine finden Sie auf der Homepage des Instituts, Friedolin, als Aushang im Institut und erhalten eine Ankündigung vom Fachschaftsrat.